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Der Verein

Der Verein nado e.V. (Netzwerk Adaption Dortmund) wurde 1993 als Nachsorge Dortmund e.V. gegründet. 
 
Zu den damaligen Gründungsmitgliedern gehörten u.a. Frau Annegret Krauskopf (MDL), der damalige Sozialdezernent und spätere LWL Landesdirektor Wolfgang Schäfer, der damalige Leiter des Kommissariats für Drogen Herr Wolfgang Stockheim, Ludwig Kießling als Leiter des Therapiezentrums Ostberge, Norbert Naumann von der Drogenberatung der Stadt Dortmund und Frau Dr. Ulrike Peitsch (Gesundheitsamt Dortmund). Zum ersten Vorstand gewählt wurde Frau Dr. Ulrike Ullrich als Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes und Leiterin des Therapiezentrums Ostberge, Eckhard Stremme Staatsanwalt i.R., Hans-Werner Uchner Geschäftsführer Werkhof Scharnhorst, Dr. Ulrike Peitsch und Roland Helsper. 
 
Der damals gewählte Vorstand ist bis heute mit Ausnahme von Frau Dr. Ulrike Peitsch im Verein aktiv tätig. Dr. Ulrike Ullrich, Eckhard Stremme und Hans-Werner Uchner bilden heute den Beirat des nado e.V. und der nado gGmbH. Roland Helsper hat die Geschäftsführung und Gesamtleitung inne. 

Bei der Vereinsgründung war es Ziel eine Anschlussbehandlung / Betreuung für Patienten des gemeindenahen Therapiezentrums Ostberge zu etablieren, um die Patienten in ein gesundes soziales Umfeld zu integrieren. Die meisten Gründungsmitglieder waren Personen des öffentlichen Interesses und politische Mandatsträger. Der Verein mit seinen geplanten Projekten wurde auf breiter gesellschaftspolitischer Basis gewollt und unterstützt. 
 
 
Chronologische Entwicklung
 
1993 Vereinsgründung des Nachsorge Dortmund e.V.
1994 Erste Wohngemeinschaft mit ehemaligen Patienten des Therapiezentrums Ostberge an der Ostkirchstraße (sechs Personen)
1995 Zweite Wohngemeinschaft mit sechs Personen (ehemalige Patienten des Therapiezentrums Ostberge) an der Wittbräucker Straße
1995 Bewilligung von Landesmitteln für 12 Adaptionsplätze in Dortmund
1995 Erwerb der Immobilie an der Wellinghofer Straße (ehemaliges Hotel Bentlage)
1995/1996 Umbauphase
Januar 1996 Eröffnung der stationären Adaption mit 12 Plätzen in der Wellinghofer Straße
1997 Landesförderung für die Stelle der psychosozialen Betreuung
1998 Pauschalfinanzierung durch die Stadt Dortmund für die nachgehende ambulante Betreuung von ehemals Drogenabhängigen
2000 Erweiterung der Adaption auf 15 Plätze
2001 Kauf der Immobilie Berghofer Straße 94 für weitere sechs Wohngemeinschaftsplätze
2003 Vertragsabschluss mit den Rentenversicherungsträgern und Krankenkassen über die ambulante medizinische Rehabilitation Sucht/Nachsorge
2005 Namensänderung von Nachsorge Dortmund zu nado e.V. Netzwerk Adaption Dortmund
2005 Erweiterung der Adaption von 15 auf 17 Plätze
2006 Erwerb einer weiteren Immobilie Berghofer Straße mit zusätzlichen fünf Plätzen für das Betreute Wohnen
2006 Anerkennung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Anbieter des Ambulant Betreuten Wohnens
Seit 2006 Mitglied der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft
2007 Errichtung einer Solaranlage an der Wellinghofer Straße, gespendet durch die Stadtsparkasse Dortmund
2008 Gründung der nado gGmbH
2009 Mitarbeit und Entwicklung des Regionaltherapieverbund
2009 Gründung des Netzwerks Ost/ Vest
2010 Erweiterung der der ambulanten Rehabilitation Sucht in Kooperation mit der Caritas in den städten Schwelm und Hattingen
2010 Solar Anlage Wellinghoferstraße für die Warmwasserversorgung
2010 Weiterbildung Trauma und Sucht mit der Fachklink Beusingser Mühle mit der Entwicklung eines integrativen Versorgungsnetzwerk

 

Seit Gründung des Vereins ist sein Angebot ständig erweitert worden und die Anzahl der Mitarbeiter ständig gestiegen. Bei aller Entwicklung haben wir eine hohe Mitarbeiterkontinuität und Mitarbeiterzufriedenheit. Der Vorstand und spätere Beirat hat der Geschäftsführung viel Vertrauen geschenkt und einen hohen kreativen Gestaltungsraum gegeben, so dass die gesamte Institution entsprechend wachsen konnte. Diesen Freiraum nutzen die Mitarbeiter zur eigenen Entwicklung und Reifung und geben dies an die Patienten weiter. Viele Patienten halten über Jahre hinweg Kontakt mit Mitarbeitern der Einrichtung. Selbst für Patienten der ersten Stunde und für viele andere Ehemalige sind wir nach Jahren noch emotionale Stütze und Ansprechpartner in Problemsituationen. 
 
Der nado e.V. und seine Projekte sind lebendig, organisch und sich ständig weiterentwickelnd. Wir streben für das Jahr 2009 die Zertifizierung an und wollen mit anderen Einrichtungen der Region Dortmund/Hagen das Kombitherapiemodell umsetzen. Hierfür werden wir die Vernetzung mit anderen Einrichtungen weiterhin optimieren. 
 
Weiter- und Fortbildungen sind für uns selbstverständliche Standards in der Suchtarbeit. Mit der Fachklinik Beusingser Mühle führten wir in den Jahren 2007 und 2008 gemeinsame Weiterbildung durch (Trauma- und psychoanalytische Weiterbildung). Für 2009 sind weitere Fortbildungen geplant.
 
Zum Schluss möchte sich der Geschäftsführer besonders beim Beirat für das bisher geschenkte Vertrauen bedanken. Bei den Mitarbeitern für ihr hohes Engagement, bei den Kostenträgern und Entwöhnungseinrichtungen für die hervorragende kooperative Zusammenarbeit, bei den Vereinsmitgliedern für jahrelange Treue und Unterstützung und vor allen Dingen bei den vielen kleinen und großen Spendern, die mit ihren Geldspenden die Entwicklung des Vereins erst möglich gemacht haben.  
 
 
 
Herzlichen Dank

Roland Helsper
 
nado 
Netzwerk Adaption Dortmund
Das Team
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Angebot
Adaptionsbehandlung
Ambulante Rehabilitation
Betreutes Wohnen
Psychosoziale Betreuung
 
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